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- GESCHICHTE
Mein „Käfer“ Bello,
mein erstes Fahrzeug war, nach bestandener Führerscheinprüfung 1963, ein VW Käfer zum Preis von 300,- DM.
Da die Hupe des Fahrzeugs einem Hundegebell sehr nahe kam, nannte ich den „Käfer“ Bello.
Um Fahrpraxis zu erlangen, erkundete ich mit Bello erst einmal Landschaften, danach kleine Dörfer, dann große Städte.
Manchmal habe ich Bello mit Malutensilien und Schnitzmessern beladen und wir fuhren nach Niederösterreich ins Kloster um zu Malen und zu Schnitzen.
Bei der Landschaftsmalerei vor Ort, nutzte ich Bello teilweise als Malunterlage, zur Belohnung gab es später eine Schaumwäsche auf dem Klostergelände.
Auf der Rückreise nach Deutschland hatte ich eine schöne, merkwürdige Begegnung.
In der Nähe eines Waldes stand ein Hirsch auf der Landstraße, der aussah wie ein Elch. Teile seines Kopfschmuckes (Geweih) fehlten und waren vermutlich abgebrochen, deshalb kam er dem Aussehen eines Elches nahe.
Bello bellte (hupte) kräftig, um das Tier von der Straße zu vertreiben. Es setzte sich auch in Bewegung, es kam direkt auf uns zu. Ich blieb stehen und schaltete den Motor aus.
Das Tier kam näher, ich sah eine schöne Kette mit einem Anhänger um seinen Hals hängen.
Am Fahrzeug angekommen, schnupperte es an der Seitenscheibe an der ich saß, ich dachte, es will den Geruch des Menschen aufnehmen. Fahrzeuge waren dem Tier scheinbar vertraut, es zeigte keine Angst.
Das Geräusch eines näher kommenden Lastwagens ließ das Tier aufhorchen, es ließ von uns ab und verschwand seitlich in den Büschen.
In Deutschland angekommen, erhielt Bello für treue Dienste von meiner Familie und mir zwei neue bemalte Pfoten, (bemalte Vorderreifen) und vom Häuptling weiße Feder, eine hohe Auszeichnung.
Zum Kindergeburtstag diente er als Sulkyfahrzeug, er wurde von allen rot angemalt und wir fuhren los. Er war die Nr. 1 für mich und alle Kinder.
Nach Jahren des Zusammenlebens bot ein Autohändler 600,- DM für Bello. Er sagte: Bello sei sehr krank und nicht mehr straßentauglich, er wolle ihn gesund reparieren. Ich habe ihm geglaubt und dankbar angenommen.
Die erlebte Geschichte hat mich später inspiriert, ein Bild zumalen.
Es ist gelungen.
(www.kunsthaus-zurmitte.de)
mein erstes Fahrzeug war, nach bestandener Führerscheinprüfung 1963, ein VW Käfer zum Preis von 300,- DM.
Da die Hupe des Fahrzeugs einem Hundegebell sehr nahe kam, nannte ich den „Käfer“ Bello.
Um Fahrpraxis zu erlangen, erkundete ich mit Bello erst einmal Landschaften, danach kleine Dörfer, dann große Städte.
Manchmal habe ich Bello mit Malutensilien und Schnitzmessern beladen und wir fuhren nach Niederösterreich ins Kloster um zu Malen und zu Schnitzen.
Bei der Landschaftsmalerei vor Ort, nutzte ich Bello teilweise als Malunterlage, zur Belohnung gab es später eine Schaumwäsche auf dem Klostergelände.
Auf der Rückreise nach Deutschland hatte ich eine schöne, merkwürdige Begegnung.
In der Nähe eines Waldes stand ein Hirsch auf der Landstraße, der aussah wie ein Elch. Teile seines Kopfschmuckes (Geweih) fehlten und waren vermutlich abgebrochen, deshalb kam er dem Aussehen eines Elches nahe.
Bello bellte (hupte) kräftig, um das Tier von der Straße zu vertreiben. Es setzte sich auch in Bewegung, es kam direkt auf uns zu. Ich blieb stehen und schaltete den Motor aus.
Das Tier kam näher, ich sah eine schöne Kette mit einem Anhänger um seinen Hals hängen.
Am Fahrzeug angekommen, schnupperte es an der Seitenscheibe an der ich saß, ich dachte, es will den Geruch des Menschen aufnehmen. Fahrzeuge waren dem Tier scheinbar vertraut, es zeigte keine Angst.
Das Geräusch eines näher kommenden Lastwagens ließ das Tier aufhorchen, es ließ von uns ab und verschwand seitlich in den Büschen.
In Deutschland angekommen, erhielt Bello für treue Dienste von meiner Familie und mir zwei neue bemalte Pfoten, (bemalte Vorderreifen) und vom Häuptling weiße Feder, eine hohe Auszeichnung.
Zum Kindergeburtstag diente er als Sulkyfahrzeug, er wurde von allen rot angemalt und wir fuhren los. Er war die Nr. 1 für mich und alle Kinder.
Nach Jahren des Zusammenlebens bot ein Autohändler 600,- DM für Bello. Er sagte: Bello sei sehr krank und nicht mehr straßentauglich, er wolle ihn gesund reparieren. Ich habe ihm geglaubt und dankbar angenommen.
Die erlebte Geschichte hat mich später inspiriert, ein Bild zumalen.
Es ist gelungen.
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