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Die Geschichte von Paul & Polo
...begann im April 2006 und führte kurz darauf an den Lago Maggiore. Dabei stellte sich der Polo TDI als hervorragendes Zugfahrzeug heraus. An der Anhängekupplung „zerrten“ ca. 1.000 kg von Paul (dem Wohnwagen), 1.200 kg waren maximal zulässig. Auch die hätten kein Problem dargestellt. Im Kofferraum des Polo waren bei umgeklappter Rücksitzbank ein Rennrad, ein Mountain-Bike sowie Getränkevorräte verstaut.
Das Gespann hatte sogar eine 100 km/h-Zulassung, so dass man auf der Autobahn nicht dauernd zwischen den LKW bleiben musste. Auf der Fahrt wurde ich immer wieder auf das originelle Gespann angesprochen, da die Kombination „Polo + Wohnwagen“ nun wirklich nicht alltäglich ist.
In der Schweiz (genauer zwischen Basel und Locarno), wo generell eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h für Wohnwagengespanne gilt, wurde der Tempomat auf 85 km/h eingestellt, die meistens im 6. Gang gehalten werden konnten. Dass Ergebnis war ein Durchschnittsverbrauch von unter 8l/100km auf dieser Strecke !
Paul wurde übrigens in Großenhain (in der Nähe von Dresden) bei der Fa. „GFB / Paul & Paula“ gebaut. Es gab/gibt die Modelle Paul und Paula, wir entschieden uns aufgrund der Farbgebung für Paul. Paul hat vier Schlafplätze: Zwei in der zu einem Doppelbett umbaubaren Sitzgruppe sowie zwei in einem von der Decke runterklappbaren Bett. O.K., das obere Bett sollten sich maximal zwei Kinder oder alternativ nur ein Erwachsener antun. Im Heck befindet sich die Küche mit Kocher, Spülbecken und Kühlschrank. In der Ecke schließt sich eine kleine Nasszelle mit Cassettentoilette und Dusche/Waschbecken an. Um ein gewisses Maß an Autarkie zu erreichen, wurde er zudem ab Werk mit 40l-Frischwassertank, Zusatzbatterie und Warmwasserboiler ausgestattet.
In guter Erinnerung sind mir heute noch die verdutzten Gesichter von anderen Gespannfahrern mit größeren Zugwagen (aber auch schwereren Anhängern), wenn wir im Bereich des Westerwaldes in den Anstiegen souverän an diesen vorbeigezogen sind. Nicht jeder konnte scheinbar die drei roten Buchstaben „TDI“ am Polo-Heck deuten. Aber 310 Nm sind halt doch ein Wort. Zudem lief der Hänger sehr ruhig hinter dem Zugfahrzeug trotz teilweise stürmischen Windes.
Leider dauerte die Romanze zwischen Paul und Polo nur ca. zwei Jahre, dann wurde der Polo gegen einen Golf eingetauscht und Paul musste Paul II. weichen. Der Kultfaktor ist damit sicherlich gesunken, da der Golf häufiger als Zugwagen anzutreffen ist. Ein tolles Gespann stellt es aber immer noch dar.
...begann im April 2006 und führte kurz darauf an den Lago Maggiore. Dabei stellte sich der Polo TDI als hervorragendes Zugfahrzeug heraus. An der Anhängekupplung „zerrten“ ca. 1.000 kg von Paul (dem Wohnwagen), 1.200 kg waren maximal zulässig. Auch die hätten kein Problem dargestellt. Im Kofferraum des Polo waren bei umgeklappter Rücksitzbank ein Rennrad, ein Mountain-Bike sowie Getränkevorräte verstaut.
Das Gespann hatte sogar eine 100 km/h-Zulassung, so dass man auf der Autobahn nicht dauernd zwischen den LKW bleiben musste. Auf der Fahrt wurde ich immer wieder auf das originelle Gespann angesprochen, da die Kombination „Polo + Wohnwagen“ nun wirklich nicht alltäglich ist.
In der Schweiz (genauer zwischen Basel und Locarno), wo generell eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h für Wohnwagengespanne gilt, wurde der Tempomat auf 85 km/h eingestellt, die meistens im 6. Gang gehalten werden konnten. Dass Ergebnis war ein Durchschnittsverbrauch von unter 8l/100km auf dieser Strecke !
Paul wurde übrigens in Großenhain (in der Nähe von Dresden) bei der Fa. „GFB / Paul & Paula“ gebaut. Es gab/gibt die Modelle Paul und Paula, wir entschieden uns aufgrund der Farbgebung für Paul. Paul hat vier Schlafplätze: Zwei in der zu einem Doppelbett umbaubaren Sitzgruppe sowie zwei in einem von der Decke runterklappbaren Bett. O.K., das obere Bett sollten sich maximal zwei Kinder oder alternativ nur ein Erwachsener antun. Im Heck befindet sich die Küche mit Kocher, Spülbecken und Kühlschrank. In der Ecke schließt sich eine kleine Nasszelle mit Cassettentoilette und Dusche/Waschbecken an. Um ein gewisses Maß an Autarkie zu erreichen, wurde er zudem ab Werk mit 40l-Frischwassertank, Zusatzbatterie und Warmwasserboiler ausgestattet.
In guter Erinnerung sind mir heute noch die verdutzten Gesichter von anderen Gespannfahrern mit größeren Zugwagen (aber auch schwereren Anhängern), wenn wir im Bereich des Westerwaldes in den Anstiegen souverän an diesen vorbeigezogen sind. Nicht jeder konnte scheinbar die drei roten Buchstaben „TDI“ am Polo-Heck deuten. Aber 310 Nm sind halt doch ein Wort. Zudem lief der Hänger sehr ruhig hinter dem Zugfahrzeug trotz teilweise stürmischen Windes.
Leider dauerte die Romanze zwischen Paul und Polo nur ca. zwei Jahre, dann wurde der Polo gegen einen Golf eingetauscht und Paul musste Paul II. weichen. Der Kultfaktor ist damit sicherlich gesunken, da der Golf häufiger als Zugwagen anzutreffen ist. Ein tolles Gespann stellt es aber immer noch dar.
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